Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen hat eine geplante Jobbörse mit chinesischen Unternehmen abgesagt. Die Entscheidung erfolgte nach Anfragen des Handelsblatts. Der Verfassungsschutz beobachtet solche Vorhaben bereits mit Sorge.
An der RWTH Aachen sollte eine Jobbörse mit chinesischen Unternehmen stattfinden. Nach Anfragen des Handelsblatts sagte die Universität den Event jedoch ab. Der Verfassungsschutz ist in dieser Angelegenheit bereits alarmiert.
Die Hochschule gilt als eine der führenden Exzellenzuniversitäten in Deutschland. Dort steht die Wettbewerbsfähigkeit im Fokus, wie kürzlich auch durch einen Besuch von Mario Draghi deutlich wurde. Der ehemalige italienische Regierungschef sprach in der Aula der RWTH.
Bundeskanzler Friedrich Merz wird am folgenden Tag Draghis Bericht zur Stärkung der EU-Wettbewerbsfähigkeit loben. Die Absetzung der Jobbörse zeigt jedoch die Spannungen zwischen wirtschaftlichen Interessen und Sicherheitsbedenken gegenüber China.