Deutsche Industrie warnt vor Risiken beim EU-US-Datenabkommen

Führende deutsche Wirtschaftsverbände mahnen vor den Folgen einer unberechenbaren US-Politik für den transatlantischen Datentransfer. Ein Scheitern des EU-US-Data-Privacy-Framework würde Unternehmen Chaos und Rechtsunsicherheit bereiten. Holger Lösch vom BDI betonte die Unerlässlichkeit eines sicheren Datenverkehrs.

In Berlin haben führende deutsche Wirtschaftsverbände wie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) vor den Risiken einer unberechenbaren US-Politik gewarnt. US-Drohungen gegen die Nato unterstreichen die Abhängigkeit Deutschlands vom transatlantischen Datenverkehr, der für die Industrie unerlässlich ist.

Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, erklärte dem Handelsblatt: „Ein verlässlicher und rechtssicherer transatlantischer Datenverkehr ist für die deutsche Industrie unerlässlich.“ Ein plötzliches Ende des derzeitigen EU-US-Data-Privacy-Framework hätte verheerende Folgen für Firmen und Behörden.

Laut Lösch würde dies zu großem Zusatzaufwand und Rechtsunsicherheit führen. Unternehmen könnten dann nicht mehr eindeutig prüfen, ob ihre Datenübermittlungen zulässig sind, was Risiken durch Klagen oder Bußgelder birgt. Die Warnung fällt in eine Zeit geopolitischer Spannungen.

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