Thorsten Frei fordert Flexibilität im Koalitionsvertrag

Angesichts der schlechten Wirtschaftslage hat Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) eine Überarbeitung des Koalitionsvertrags in Betracht gezogen. Er kritisiert die starre Haltung der Ampelregierung gegenüber neuen Herausforderungen wie dem russischen Überfall auf die Ukraine. Frei plädiert für flexibleres Handeln in der Koalition aus Union und SPD.

Thorsten Frei, Kanzleramtsminister der CDU, hat sich in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) zu der schwierigen Wirtschaftslage Deutschlands geäußert. Er sieht eine Notwendigkeit, den Koalitionsvertrag anzupassen, da sich Rahmenbedingungen geändert haben. "Einige Rahmenbedingungen habe die Bundesregierung aus Union und SPD bereits auf den Weg gebracht", sagte Frei. Dennoch betonte er: "Generell gilt aber aus meiner Sicht: Eine Koalition muss die Kraft haben, sich neuen Herausforderungen zu stellen, die man zu Beginn noch nicht absehen konnte."

Frei zog einen Vergleich zur Ampelkoalition unter Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Diese habe trotz des russischen Überfalls auf die Ukraine "stoisch festgehalten" am ursprünglichen Vertrag. "Wir sollten daraus lernen und flexibler handeln", forderte er. In der aktuellen Wirtschaftskrise könnte das bedeuten, "verstärkt gegenzusteuern".

Der Hintergrund ist die anhaltende Rezession: Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, warnte vor Weihnachten vor einem "freien Fall" der Wirtschaft. Er bezeichnete die Lage als "schwerste Krise in der Geschichte der Bundesrepublik". Diese Aussagen unterstreichen die Dringlichkeit, auf unvorhergesehene Entwicklungen wie geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Turbulenzen zu reagieren, ohne an alten Vereinbarungen festzuhalten.

Verwandte Artikel

German coalition leaders, including Chancellor Merz, discuss 2026 resilience masterplan at Berlin meeting, focusing on protecting critical infrastructure post-power attack.
Bild generiert von KI

Deutsche Koalition plant Jahr des Anpackens für 2026

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Die Spitzen von CDU, CSU und SPD haben im ersten Koalitionsausschuss des Jahres 2026 als „Jahr des Anpackens“ ausgerufen und einen Masterplan für mehr Resilienz präsentiert. Im Fokus steht der Schutz kritischer Infrastruktur nach einem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, dass Sicherheit vor Transparenz gehe.

Die Spitzen der deutschen Koalition aus CDU, CSU und SPD haben am Donnerstagmorgen die Ergebnisse ihrer nächtlichen Beratungen im Bundeskanzleramt bekanntgegeben. Themen umfassten drohende Beitragssteigerungen in der Krankenversicherung, Infrastrukturausbau und Rentenreformen. Die Parteiführer betonen Fortschritte bei mehreren umstrittenen Punkten.

Von KI berichtet

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein will keine neuen Pakte mit dem Bund mehr schließen. Er kritisiert, dass solche Vereinbarungen die Länder langfristig belasten, und fordert eine Reform des Föderalismus. Rhein distanziert sich zudem von Markus Söders Idee, Bundesländer zu fusionieren.

Knapp neun Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze vor einer Beteiligung der AfD an der Regierung gewarnt. Er betonte, dass dies dem Land und Deutschland großen Schaden zufügen würde. Aktuelle Umfragen zeigen die AfD in Führung.

Von KI berichtet

Der Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, schließt eine Koalition mit der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aus, um eine Regierung der AfD zu verhindern. Stattdessen ist er bereit, eine CDU-geführte Minderheitsregierung in Einzelfragen zu unterstützen, sofern keine Zusammenarbeit mit der AfD erfolgt.

CSU-Chef Markus Söder hat in einer ARD-Sendung eine zusätzliche Arbeitsstunde pro Woche gefordert, um das Wirtschaftswachstum in Deutschland anzukurbeln. Er plädiert für schnelle Reformen trotz anstehender Landtagswahlen. Weitere Maßnahmen umfassen die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und den Abbau der Rente mit 63.

Von KI berichtet

Die schwarz-rote Koalition plant eine umfassende Modernisierung des Sozialsystems, um Bürokratie zu reduzieren und Prozesse zu digitalisieren. Eine Kommission mit Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen hat 26 Empfehlungen erarbeitet, die Bundessozialministerin Bärbel Bas am Dienstag vorstellt. Geplant sind weniger Behörden, zusammengeführte Leistungen und automatisches Kindergeld, ohne Kürzungen der Sozialhilfen.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen