In seiner Weihnachtsansprache hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Deutschen zum Zusammenhalt und zur Hoffnung in dunklen Zeiten aufgerufen. Er betonte die Bedeutung von Gemeinschaft und Solidarität, insbesondere gegenüber der Ukraine im Krieg gegen Russland. Steinmeier sprach von der Botschaft des Lichts in der Dunkelheit als zentralem Weihnachtsthema.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt am 24. Dezember seine jährliche Weihnachtsansprache, in der er die Essenz des Festes beleuchtete. Er stellte sich vor, wie leer das Leben ohne Weihnachten wäre, und feierte Bräuche wie Lichterglanz, Lieder und Geschenke. Die zentrale Botschaft sei: „In der Dunkelheit erstrahlt ein Licht.“
Steinmeier verband dies mit persönlichen und gesellschaftlichen Ängsten, wie Krankheiten, Verluste oder globale Krisen und Kriege. Hoffnung komme aus Gemeinschaft, Familie und Engagement. Er lobte die Sternsinger, die letztes Mal fast 50 Millionen Euro für bedürftige Kinder sammelten, als Symbol für Orientierung durch einen Stern.
Der Präsident betonte die Notwendigkeit von Dialog und Offenheit für gemeinsame Ziele. Weihnachten stärke Beziehungen und fördere Geben und Helfen. Besonders wandte er sich der Ukraine zu: „Gegen die Russland seit fast vier Jahren Krieg führt.“ Er forderte Europäer auf, Werte wie Freiheit, Menschenwürde und demokratische Selbstbestimmung zu verteidigen: „Unsere demokratische Selbstbestimmung geben wir nicht auf.“
Steinmeier schätzte das Motto der Pfadfinder „Ein Funke Mut“ für Neuanfänge. Er schloss mit Weihnachtsgrüßen von sich und seiner Frau.