Der litauische Präsident Gitanas Nauseda und Bundeskanzler Friedrich Merz werden bei der traditionellen Winterklausur der CSU in Kloster Seeon zu Gast sein. Das Treffen der CSU-Bundestagsabgeordneten findet vom 6. bis 8. Januar statt und wird erstmals von Alexander Hoffmann geleitet.
Die Winterklausur der CSU in Kloster Seeon markiert traditionell den politischen Start ins neue Jahr. Diesmal wird das Treffen der Bundestagsabgeordneten vom 6. bis 8. Januar abgehalten und erstmals vom neuen Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe, Alexander Hoffmann, geleitet. Zu den prominenten Gästen zählen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), für den es der erste Besuch in Seeon nach seiner Wahl zum Regierungschef ist, sowie CSU-Chef Markus Söder und der litauische Präsident Gitanas Nauseda.
Hoffmann betonte die Entschlossenheit der CSU: «Wir sind fest entschlossen, den Politikwechsel 2026 weiter voranzutreiben». Die Partei sehe sich als «politische Stimme der Vernunft, Stabilitätsblock im Bundestag und Motor dieser Bundesregierung». Ziele seien die Stärkung der inneren und äußeren Sicherheit, der Wirtschaftswachstumskurs und die Reduzierung gesellschaftlicher Polarisierung.
Ein zentrales Thema wird die Migration sein, mit EU-Innenkommissar Magnus Brunner als Gesprächspartner. Die finnische Außenministerin Elina Valtonen wird erwartet, um über die Bedrohung durch Russland, Zivilschutz und Migration als Waffe zu diskutieren. Aus Baden-Württemberg kommt CDU-Wahlkämpfer Manuel Hagel, der im März den grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann beerben will. Weitere Gäste sind Hildegard Müller von der Automobilindustrie, Josef Schuster vom Zentralrat der Juden und Sprinterin Alexandra Burghardt.