Internet-Ausfall im Bundestag war kein Cyberangriff

Das Computernetzwerk des Deutschen Bundestags ist am Nachmittag flächendeckend ausgefallen, ohne dass ein Hackerangriff vorliegt. Die Ursache war eine Überlastung zwischen den Rechenzentren der Bundestagsverwaltung. Spekulationen über einen russischen Angriff im Zusammenhang mit dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurden widerlegt.

Am Nachmittag des 15. Dezember 2025 fiel das Computernetzwerk des Bundestags bundesweit aus. Abgeordnete und Mitarbeiter hatten keinen Zugriff auf Internet, Intranet, E-Mails oder Dateien. Der Ausfall begann ungefähr zeitgleich mit dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei Bundestagspräsidentin Julia Klöckner von der CDU, was in Medien zu Vermutungen über einen möglichen russischen Cyberangriff führte.

In einem Schreiben an Abgeordnete und Fraktions-IT-Verantwortliche wurde jedoch klargestellt: «Auslöser war eine Überlastungssituation zwischen den beiden Rechenzentren der Bundestagsverwaltung». Es handle sich um ein rein technisches Problem, sodass ein Cyberangriff ausgeschlossen sei. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sei involviert, und auch dort gebe es keine Hinweise auf einen Angriff. Die genaue Ursache werde weiter untersucht.

Dieser Vorfall erinnert an einen früheren Hack im Mai 2015, als Spionagesoftware zahlreiche Abgeordnetenbüros infizierte, einschließlich des Büros der damaligen Kanzlerin Angela Merkel. Das führte zu einer umfassenden Überholung des IT-Systems. Fünf Jahre später warf Merkel Russland schwere Vorwürfe und sprach von «harten Evidenzen» für eine russische Beteiligung, basierend auf Ermittlungen des Generalbundesanwalts.

Der aktuelle Ausfall unterstreicht die anhaltende Vulnerabilität parlamentarischer IT-Systeme, betont aber auch die schnelle Klärung, dass kein externer Angriff vorlag.

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