Arson-damaged cable bridge over Teltow Canal in Berlin, claimed by anarchist Vulkangruppe group, causing major power outage; firefighters and police at scene.
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Stromausfall in Berlin durch mutmaßlichen Anschlag

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Ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Südwesten Berlins hat seit Samstagmorgen Zehntausende Haushalte und Unternehmen ohne Strom gelassen. Die anarchistische Vulkangruppe hat sich zu der Tat bekannt, die Regierender Bürgermeister Kai Wegner als Terrorismus einstuft. Die Reparaturen könnten bis Donnerstag dauern.

Am frühen Samstagmorgen kam es zu einem Brandanschlag an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal zum Kraftwerk Lichterfelde, der wichtige Hochspannungskabel zerstörte. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) berichtete von fünf beschädigten Kabeln durch Brandsätze. Betroffen sind die Bezirke Zehlendorf, Nikolassee, Wannsee und Lichterfelde mit zunächst 45.000 Haushalten und über 2.200 Unternehmen.

Bis Sonntag wurden nach Angaben von Stromnetz Berlin etwa 7.000 Haushalte und 150 Gewerbekunden wieder angeschlossen, weitere 3.000 Haushalte sollen am Sonntag folgen. Eine vollständige Wiederherstellung wird erst am Donnerstagnachmittag erwartet, da die Reparatur aufgrund unterschiedlicher Kabeltechnologien (Kunststoff- und Ölkabel) komplex ist. Eine provisorische Verbindung wird priorisiert.

Kai Wegner (CDU) bezeichnete den Anschlag als Terrorismus: „Das ist nicht nur eine Brandstiftung oder Sabotage. Das ist schon Terrorismus.“ Er betonte die Bedrohung für vulnerable Gruppen wie Ältere mit Beatmungsgeräten. Polizei, Landeskriminalamt, Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt (BKA) ermitteln. Die Vulkangruppe, eine linksextremistische Gruppe, bekannte sich in einem Schreiben, das als authentisch gilt. Sie hatte bereits im März 2024 einen Anschlag auf einen Strommast in Brandenburg verübt, der Teslas Gigafactory lahmlegte.

Grünen-Politiker Konstantin von Notz forderte Ermittlungen durch den Generalbundesanwalt: „Hier wird vorsätzlich mit Leben und Gesundheit von Tausenden gespielt.“ Vier große Krankenhäuser – Helios Klinikum Emil von Behring, Evangelisches Krankenhaus Hubertus, Krankenhaus Waldfriede und Immanuel Kant Krankenhaus – sind wieder versorgt, Evakuierungen wurden verhindert.

Die Wirtschaft leidet: Supermärkte schlossen wegen ausfallender Systeme, Schäden in Millionenhöhe drohen. UVB-Chef Alexander Schirp forderte besseren Schutz der Infrastruktur. In Notunterkünften wie dem Bürgersaal Zehlendorf und der Emmaus-Kirche herrscht Hilfsbereitschaft, doch die Auslastung ist gering. Betroffene wie Frank Adameit sorgten sich um Ältere in kalten Wohnungen bei 16 Grad. Gerüchte über Einbrecherbanden sorgen für Unsicherheit, doch Community-Hilfe überwiegt.

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