Das französische Innenministerium hat einen schweren Einbruch in seine Server am vergangenen Freitag bestätigt, der Hackern den Zugriff auf interne Anwendungen ermöglichte. Eine gerichtliche Untersuchung läuft unter Leitung der Pariser Staatsanwaltschaft. Eine Verantwortungsübernahme ist auf einem Cyberkriminalitätsforum aufgetaucht.
Das französische Innenministerium erlitt am Freitag, dem 12. Dezember 2025, einen als „sehr schwer“ beschriebenen Cyberangriff, basierend auf ersten Berichten. Der Einbruch zielte auf E-Mail-Server ab, wo Angreifer Identifikationsmerkmale erlangten. Diese ermöglichten den Zugriff auf berufliche Anwendungen, die von Beamten für den täglichen Betrieb genutzt werden.
Das Ministerium hat den Angriff scharf verurteilt und mitgeteilt, dass es alle Ressourcen einsetzt, um die Intrusion abzuwehren und die Gesamtsicherheit seiner Informationssysteme zu stärken. Die von der Pariser Staatsanwaltschaft eingeleitete Untersuchung wurde dem Zentralamt zur Bekämpfung der Cyberkriminalität innerhalb der Justizdirektion der nationalen Polizei zugewiesen. Analysen laufen, um den genauen Umfang, die Art und das Volumen der kompromittierten Daten zu bestimmen.
Zusätzlich wurde eine besorgniserregende Verantwortungsübernahme auf einem Cyberkriminalitätsforum beobachtet, die die potenzielle Schwere des Vorfalls unterstreicht. Noch wurden keine weiteren Details zur Identität der Hacker oder zum vollen Ausmaß der Schäden veröffentlicht, da die Ermittlungen fortgesetzt werden.
Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltenden Schwachstellen öffentlicher Institutionen gegenüber zunehmenden digitalen Bedrohungen.