Das Instituto Nacional hat am Freitag, den 12. Juni, den Unterricht abgesagt, nachdem Drohungen mit Schüssen eingegangen waren, die kürzlich verwiesenen Schülern zugeschrieben werden.
Die Schulleitung kündigte die Aussetzung des Unterrichts am Vormittag und Nachmittag in einer am Donnerstagabend versandten Mitteilung an. Der Hinweis bezog sich auf ernsthafte Drohungen, die per Video eingegangen waren und unter anderem Botschaften wie „Tiroteo mañana“ (Morgen Schießerei) und „Va a correr sangre mañana“ (Morgen wird Blut fließen) enthielten.
Es wird vermutet, dass die Drohungen von ehemaligen Schülern stammen, die sich für ihren kürzlichen Schulverweis rächen wollen. Der Servicio Local de Educación Pública (SLEP) Santiago Centro, der die Schule seit Januar beaufsichtigt, leitete Verfahren zur Einreichung einer offiziellen Anzeige ein.
Paulina Retamales, die Exekutivdirektorin des SLEP, erklärte, dass Sicherheitsprotokolle aktiviert wurden und eine Koordinierung mit den Carabineros, der Staatsanwaltschaft und dem Bildungsministerium erfolgt. Es wird erwartet, dass der Unterricht am Montag unter besonderem Polizeischutz wieder aufgenommen wird.