Die Lehrervereinigung der Jawaharlal-Nehru-Universität hat den Vizekanzler beschuldigt, einen Plan voranzutreiben, das Gomti Guest House an den Indian Council of World Affairs unter dem Außenministerium inmitten finanzieller Schwierigkeiten zu übergeben. Die Verwaltung hat die Vorwürfe zurückgewiesen und darauf hingewiesen, dass ein Ausschuss die optimale Nutzung von Ressourcen prüft. Das Problem entsteht, während die Universität nach neuen Einnahmequellen sucht, ohne Gebühren zu erhöhen.
Die Jawaharlal-Nehru-Universität (JNU) kämpft mit einem Finanzdefizit, was Fragen zur Verwaltung ihrer Vermögenswerte aufwirft. Am Freitag veröffentlichte die JNU Teachers' Association (JNUTA) eine Erklärung, in der sie Vizekanzlerin Santishree Dhulipudi Pandit beschuldigte, stillschweigend einen Plan voranzutreiben, das Gomti Guest House der Universität in Zentraldelhi an den Indian Council of World Affairs (ICWA), eine Organisation unter dem Außenministerium (MEA), zu übergeben. Das Gästehaus, das in der Nähe des Gebäudes der Federation of Indian Chambers of Commerce & Industry (FICCI) in der Tansen Marg liegt, wird seit Juli 2025 diskutiert, nach einem Treffen zwischen der Vizekanzlerin und dem Generaldirektor der ICWA. JNUTA fragte, warum der Vorschlag nicht dem Exekutivrat der Universität vorgelegt wurde, der als Verwalter des Universitätsvermögens beschrieben wird. Ein JNU-Beamter wies die Behauptungen zurück und sagte, dass ICWA die Nutzung der Einrichtung angefragt habe. Die Universität hat einen Ausschuss eingerichtet, um Möglichkeiten für die optimale Nutzung staatlicher Ressourcen vorzuschlagen. Dieser Streit erinnert an frühere Spannungen. Im August 2024 prüfte die Verwaltung die Vermietung des Objekts, um steigende Wartungskosten auszugleichen. In diesem Monat führte die Jawaharlal-Nehru-Students' Union (JNUSU) einen zehntägigen Protest durch, wobei der ehemalige Präsident Nitish Kumar Vorbereitungen zum Verkauf des Gomti Guest House vorwarf, um Geld für Campusbetriebe zu sammeln und möglicherweise andere Teile kommerziell zu vermieten. In einem früheren Facebook-Beitrag wies JNU auf ihre niedrigen Gebühren hin – so wenig wie 10 und 20 Rupien –, was zu vernachlässigbaren internen Einnahmen führt, im Gegensatz zu anderen Zentraluniversitäten, die 20-30 % ihrer Budgets intern generieren. Das Bildungsministerium subventioniert die wachsenden Bedürfnisse von Studierenden und Forschung, doch die Universität hat Schwierigkeiten, die steigenden Kosten für Infrastruktur, Bücher, digitale Ressourcen und Forschungs materialien zu decken. Die Verwaltung betonte die Notwendigkeit öffentlich-privater Partnerschaften, um stabile Einnahmen ohne Gebührenerhöhungen zu schaffen.