Seit dem 1. Juli ist es in Johannesburg zu mehr als 1.200 Stromausfällen gekommen, wobei Anwohner von Erpressungsversuchen berichten, während City Power mit der Bewältigung der Lage kämpft.
Das Stromnetz von Johannesburg steht unter enormer Belastung, mit über 1.200 dokumentierten Ausfällen seit dem 1. Juli. Vororte wie Sandton, Bryanston, Kensington und Malvern waren von Stromausfällen betroffen, die von mehreren Tagen bis zu mehr als drei Wochen dauerten.
Stadträte haben wegen mutmaßlicher Erpressungsbanden Alarm geschlagen. Bewohner in Kensington berichteten von einer Person, die Kabel entfernte und anschließend 3.000 Rand für die Wiederherstellung der Stromversorgung forderte. Stadtrat Carlos da Rocha aus dem Wahlkreis 66 erklärte, er habe Berichte über Beamte und Auftragnehmer erhalten, die Bargeldzahlungen für Reparaturen verlangten.
Der Sprecher von City Power, Isaac Mangena, führte die Ausfälle auf veraltete Infrastruktur, Kabeldiebstahl und Vandalismus zurück. Er bestritt, dass das Versorgungsunternehmen die Entfernung von Bauteilen aus einem Gebiet zur Reparatur eines anderen genehmige, und forderte die Anwohner auf, keine Bestechungsgelder direkt an Einzelpersonen zu zahlen.