Das Justizministerium hat am Freitag der 111-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount zugestimmt. Die Entscheidung beseitigt ein zentrales regulatorisches Hindernis für die Fusion.
Das Justizministerium teilte am Freitag mit, dass die Transaktion „wahrscheinlich nicht zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs oder der amerikanischen Verbraucher führen wird“. Die Beamten verwiesen auf Prüfungen der Märkte für Streaming, lineares Fernsehen und Kinoveröffentlichungen.
In einer Stellungnahme merkte die Kartellbehörde an, dass der Deal den Wettbewerb im Medien-Ökosystem stärken werde. Sie hob hervor, dass Paramount und Warner Bros. Discovery im Vergleich zu Netflix, Amazon Prime und Disney Plus erst spät in den Streaming-Markt eingestiegen seien.
Paramount begrüßte die Genehmigung. Ein Sprecher erklärte, das Abkommen sei wettbewerbsfördernd und versetze das Unternehmen in die Lage, gegen dominante Technologieplattformen zu bestehen.
Senatorin Elizabeth Warren kritisierte den Schritt. Sie bezeichnete ihn als schreckliche Nachricht für Amerikaner, die sich Sorgen um die Kontrolle über Inhalte und Preisgestaltung machen. Die Generalstaatsanwälte von Kalifornien und anderen Bundesstaaten bereiten eine Klage vor, um die Fusion anzufechten.