Der ehemalige General Manager der Pittsburgh Steelers, Kevin Colbert, sprach bei einem kürzlichen Mittagessen in Pittsburgh über die Herausforderungen bei der Identifizierung von Talenten in den späten Runden des Drafts. Er betonte, dass viele erfolgreiche Spieler die ursprünglichen Erwartungen des Teams übertroffen hätten. Colbert hob dabei einige bemerkenswerte Beispiele aus seiner Amtszeit hervor.
Colbert sprach Anfang des Monats auf der Veranstaltung. Er merkte an, dass Spieler wie Brett Keisel, Antonio Brown und Kelvin Beachum bewiesen hätten, dass der Scouting-Prozess öfter falsch als richtig lag.
„Wenn man davon spricht, späte Picks auszugraben, so haben diese Picks uns eher widerlegt als bestätigt“, sagte Colbert. Er fügte hinzu, dass das Team diese Spieler früher gedraftet hätte, wenn ihr Potenzial voll erkannt worden wäre.
Colbert erwähnte zudem undraftete Free Agents wie James Harrison und Willie Parker. Er schrieb den Spielern selbst den Erfolg zu, ihre Prognosen übertroffen zu haben, anstatt sich den Kredit für die Auswahl zu nehmen.
Der ehemalige General Manager beschrieb den Draft-Prozess als von Natur aus schwierig, da Erstrunden-Picks nur etwa in der Hälfte der Fälle erfolgreich seien.