KNDS setzt Börsengang ohne Regierungsentscheidung fort

Der Panzerbauer KNDS will seinen Börsengang wie geplant vorantreiben und nicht auf eine Beteiligung der Bundesregierung warten. Vorstandschef Jean-Paul Alary bestätigte am Freitag die Fortsetzung der Vorbereitungen.

KNDS prüft weiter das frühestmögliche Zeitfenster für den Schritt. Die Eigentümer und der Verwaltungsrat unterstützen diesen Kurs.

Mehrere Medien hatten berichtet, die Bundesregierung bitte um eine Verschiebung des Börsengangs von vor der Sommerpause auf den Herbst. Grund sei der laufende Verhandlungsprozess über einen möglichen Einstieg des Bundes mit 30 bis 40 Prozent.

KNDS erklärte, eine Beteiligung der Bundesregierung sei willkommen. Die Vorbereitungen des Börsengangs hätten jedoch Vorrang.

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