Der stellvertretende Premierminister Hashem El-Sayed kündigte an, dass Ägypten innerhalb von zwei Wochen zehn staatliche Unternehmen vorläufig an die Börse bringen wird, während die restlichen zehn eines 20-Unternehmen-Pakets bis Ende April 2026 folgen sollen. Der Zeitplan wurde während eines Treffens unter dem Vorsitz von Premierminister Mostafa Madbouly bekannt gegeben. Ziel ist es, das staatliche Angebotsprogramm voranzutreiben.
Der stellvertretende Premierminister Hashem El-Sayed gab am Dienstag bekannt, dass Ägypten innerhalb von maximal 14 Tagen zehn staatliche Unternehmen vorläufig an die Börse bringen wird, gefolgt von den restlichen zehn des 20-Unternehmen-Pakets bis Ende April 2026. Diese 20 Unternehmen unterstanden zuvor dem Ministerium für den öffentlichen Wirtschaftssektor. Der Zeitplan wurde während einer Sitzung unter dem Vorsitz von Premierminister Mostafa Madbouly enthüllt, bei der der Status staatlicher Unternehmen und Aktualisierungen des staatlichen Angebotsprogramms überprüft wurden. Zu den Teilnehmern gehörten der stellvertretende Premierminister für Wirtschaftsangelegenheiten, Hussein Issa, sowie El-Sayed, der auch als CEO der Einheit für staatliche Unternehmen fungiert. Parallel dazu erläuterte Issa den Status von 40 Unternehmen, die an den ägyptischen Staatsfonds übertragen werden sollen, und merkte an, dass mehrere Sitzungen deren Positionen finalisiert haben, während rechtliche und administrative Verfahren zur Optimierung des Staatsvermögens im Gange sind. Die Regierung hat sich auf eine überarbeitete Methodik für ihr Angebotsprogramm geeinigt, um Offenlegung und Transparenz zu verbessern und die Investorenbasis zu verbreitern. El-Sayed erklärte, dass internationale Institutionen großes Interesse zeigen und die vorläufigen Notierungen sowie die Gutachten zum beizulegenden Zeitwert loben, was voraussichtlich die Marktkapitalisierung der ägyptischen Börse steigern und die Privatisierungsbemühungen ausweiten wird.