Ein 12-jähriger Junge mit Initialen NS ist angeblich durch Misshandlungen seiner Stiefmutter im Regierungsbezirk Sukabumi, Westjava, gestorben. Die Indonesische Kinderschutzkommission (KPAI) bezeichnet den Fall als Filizid und fordert schnelle rechtliche Schritte. Das Repräsentantenhaus (DPR) verspricht, den Fall bis zum Prozess zu überwachen.
Der Tod eines Jungen mit Initialen NS (12) im Dorf Bojongsari, Distrikt Jampangkulon, Regierungsbezirk Sukabumi, Westjava, hat die Aufmerksamkeit der Indonesischen Kinderschutzkommission (KPAI) und des Repräsentantenhauses (DPR) auf sich gezogen. Das Opfer, das normalerweise in einem Pesantren lebte, war in den Ferien zur Vorbereitung auf den Ramadan bei seiner Familie, als der Vorfall geschah. Er wurde mit Prellungen und Verbrennungen am Körper gefunden. ن Der Vater des Opfers, der in der Stadt Sukabumi arbeitet, erhielt einen Anruf von seiner Frau, der ihn bat, nach Hause zu kommen, weil der Junge krank sei. Bei seiner Ankunft wurde der Junge ins Jampang Kulon Hospital gebracht, starb dort jedoch letztendlich. Der Fall wird derzeit vom Polizeiresort Sukabumi untersucht. ن KPAI-Mitglied Diyah Puspitarini erklärt, dass die Misshandlung einen Filizid darstellt, den Mord an einem Kind durch einen Elternteil, einschließlich Stiefmutter, der unter schwere häusliche Gewalt (KDRT) fällt. „Der Fall in Surade, Regierungsbezirk Sukabumi, in dem das Kind mit Initialen N (12) von seiner Stiefmutter misshandelt wurde, fällt unter Filizid-Fälle“, sagte sie. Sie nennt als beitragende Faktoren wirtschaftliche Probleme, Eifersucht, Angst, fehlende emotionale Unterstützung und schlechte elterliche Emotionsregulation. KPAI fordert schnelles rechtliches Vorgehen gemäß Gesetz Nr. 35 von 2014 zum Kinderschutz, einschließlich Artikel 76C in Verbindung mit Artikel 80, mit einer zusätzlichen Straferhöhung um ein Drittel, da der Täter ein Elternteil ist. ن Derweil verurteilt DPR-Kommissionsvorsitzender III Habiburokhman die Misshandlung aufs Schärfste und empfiehlt dieselben Artikel, die eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren vorsehen. „Wir werden diesen Fall bis zum Prozess weiterhin überwachen, damit der Verstorbene und seine Familie Gerechtigkeit erfahren“, erklärte er. Das DPR fordert die Ermittler auf, die Taten gründlich zu prüfen, insbesondere wenn die Misshandlung anhaltend war als erschwerender Umstand.