Die Kenya Urban Roads Authority (KURA) hat die Verzögerung des Viaduktprojekts Kenyatta Avenue–Upper Hill begründet und sie auf die Komplexität der erforderlichen baulichen Maßnahmen zurückgeführt.
KURA teilte mit, dass die Installation von Stützpfeilern und Stahlkomponenten präzise Ingenieursarbeit und eine schrittweise Ausführung erfordere. Das Projekt begann im September 2020, war jedoch jahrelang durch Zahlungsstreitigkeiten mit den Auftragnehmern verzögert, bevor es im Juli 2025 wieder aufgenommen wurde. Laut Präsident William Ruto wird das Milliardenprojekt im Dezember 2026 fertiggestellt sein, und Autofahrer werden es noch vor Jahresende nutzen können.
Sobald das Viadukt in Betrieb ist, wird es die Verkehrsstaus in einer der geschäftigsten kommerziellen Korridore Nairobis verringern und den Zugang zum zentralen Geschäftsviertel (CBD) verbessern. KURA merkte an, dass das Projekt zu 48 Prozent fertiggestellt sei und die Arbeiten phasenweise fortgesetzt würden, um Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer zu minimieren.
Das Viadukt ist Teil umfassender Infrastrukturarbeiten, zu denen auch das Autobahnkreuz Valley Road–Kenyatta Avenue/Ngong/Nyerere sowie die Überführung Upper Hill–Haile Selassie gehören. Wenn die ursprünglichen Pläne umgesetzt werden, wird es sich um eine etwa einen Kilometer lange zweispurige Straße handeln, die auch Radwege und Fußgängerwege umfasst.