Das Finanzministerium hat ein Update zum geplanten 461 Kilometer langen Nairobi-Mombasa Expressway gegeben und dessen Übergang in die Phase der öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) bestätigt. Die Kenya National Highways Authority (KeNHA) fungiert dabei als auftraggebende Behörde, wobei der Bericht zum Transaktionsberater am 30. April offiziell veröffentlicht werden soll.
Laut dem jüngsten im April veröffentlichten Quartalsbericht der PPP-Direktion zielt das Projekt darauf ab, die A8 Mombasa-Nairobi-Straße in eine moderne, mautpflichtige Schnellstraße mit kontrolliertem Zugang umzuwandeln. Die Autobahn wird von zwei auf mindestens vier Spuren ausgebaut, wobei die Kosten auf 466,81 Milliarden KES (3 Milliarden USD) veranschlagt werden. Sie soll von Mlolongo im Machakos County bis nach Bonje im Mombasa County führen. Der Transaktionsberater wird bei der Verfeinerung der Machbarkeitsstudie, der Finanzstrukturierung und der Projektplanung behilflich sein, bevor Investoren eingebunden werden. Der Vorschlagsbericht wurde erstmals am 10. März veröffentlicht und wird am 30. April offiziell herausgegeben. Diese PPP ist als privat initiierter Vorschlag (Privately Initiated Proposal, PIP) strukturiert und als Priorität unter Kenias mittelfristigem Plan IV eingestuft. Die Initiative zielt darauf ab, die Reisezeit von 10-8 Stunden auf etwa 4 Stunden zu verkürzen, den Verkehrsfluss zu verbessern, Staus zu reduzieren und die Sicherheit entlang des Northern Corridor zu erhöhen. Sie ist Teil des Trans-African Highway (Northern Corridor), der Nairobi und Mombasa verbindet und die Anbindung an ost- und zentralafrikanische Länder erweitert. Unterdessen treibt die Regierung verwandte Projekte voran, darunter die Einführung einer Maut auf dem Mombasa Southern Bypass, wo die Machbarkeitsstudien abgeschlossen sind und die Beschaffung für einen Mautbetreiber läuft.