Regierung vergibt SGR-Großauftrag über 700 Milliarden Kenia-Schilling an zwei chinesische Firmen

Die kenianische Regierung hat einen Vertrag im Wert von 700 Milliarden Kenia-Schilling an zwei chinesische Infrastrukturunternehmen für die Erweiterung der Standard Gauge Railway (SGR) von Naivasha nach Malaba vergeben. Das Projekt soll bis Juni nächsten Jahres fertiggestellt sein. Es wird die über hundert Jahre alte Schmalspurbahn, den sogenannten 'Lunatic Express', ersetzen.

Die kenianische Regierung hat bestätigt, dass die China Communications Construction Company (CCCC) und die China Road and Bridge Corporation (CRBC) den Zuschlag für den Bau der verbleibenden Abschnitte der Standard Gauge Railway von Naivasha nach Kisumu und Malaba erhalten haben. Diese staatseigenen Unternehmen mit Sitz in Peking beteiligen sich an Chinas Belt and Road Initiative in 150 Ländern.

CCCC-Vorstandsvorsitzender Song Hailiang beschrieb die neue Finanzierung beim ersten Spatenstich am 21. März 2026 als ein zentrales Ergebnis der diplomatischen Bemühungen von Präsident William Ruto gegenüber China. Ein Teil des Projekts wird durch öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) und Steuergelder finanziert.

Im Gegensatz zu früheren Phasen, die auf Krediten der Export-Import Bank of China basierten, wird dieser Ansatz als innovativer gelobt. Die Regierung handelte bestehende SGR-Kredite neu aus, wandelte auf Dollar lautende Schulden in Yuan um und verlängerte die Rückzahlungsfristen bis 2040.

Die Eisenbahnlinie zielt darauf ab, die Transportkosten zu senken, die Effizienz im Frachtverkehr zu verbessern und den regionalen Handel zwischen Kenia, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo anzukurbeln.

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