Das kenianische Finanzministerium hat formell 103,45 Milliarden KES aus dem Teilverkauf von Anteilen der Kenya Pipeline Company (KPC) erhalten. Der Vorstand der kenianischen Privatisierungsbehörde übergab die Gelder, was einen wichtigen Meilenstein im Privatisierungsprogramm des Landes darstellt. Finanzminister John Mbadi betonte das Engagement der Regierung für Transparenz und Rechenschaftspflicht.
Der Vorstand der kenianischen Privatisierungsbehörde übergab dem Finanzministerium formell einen Scheck über den Erlös und feierte damit den Erfolg des ersten elektronischen Börsengangs (eIPO) des Landes. Wir begehen heute ein weiteres bedeutsames Ereignis, bei dem unser Vorstand offiziell den Erlös aus dem KPC-Börsengang an das Finanzministerium übergibt, erklärte die Behörde. Es war eine großartige Reise, die zum Erfolg des ersten eIPO überhaupt geführt hat, und wir blicken auf eine vielfältigere und gemeinschaftlichere Zukunft, fügte sie hinzu. Bei der Entgegennahme des symbolischen Schecks sagte Finanzminister John Mbadi, dies symbolisiere Transparenz und eine umsichtige Verwaltung. Im Sinne der Transparenz, Offenheit und Rechenschaftspflicht bei öffentlichen Mitteln freue ich mich sehr, den symbolischen Scheck entgegenzunehmen, der den gesamten Erlös des KPC-Börsengangs repräsentiert, der auf dem Konto des National Infrastructure Fund eingezahlt wurde, erklärte er. Die Übergabe erfolgte Stunden, nachdem das Finanzministerium den Status der KPC als staatliche Einrichtung durch eine Bekanntmachung im Amtsblatt am 22. April aufgehoben hatte. Die Regierung verkaufte einen Anteil von 65 Prozent und behielt 35 Prozent; Kenianer kauften über 67 Prozent der angebotenen Aktien, wobei sich auch Uganda und Ruanda beteiligten. Die Gelder fließen in den National Infrastructure Fund für Projekte, einschließlich des ab Juni beginnenden Ausbaus des Jomo Kenyatta International Airport.