Anwalt wirft Zeugen Widersprüche in Aussage im Lusikisiki-Massenmord vor

Im laufenden Prozess zum Lusikisiki-Massenmord hat ein Verteidiger einen Staatszeugen beschuldigt, sich im Kreuzverhör zu widersprechen. Der Fall betrifft sechs Männer, die angeklagt sind, 18 Menschen im September 2024 getötet zu haben. Die Verhandlungen finden am Mthatha High Court in Lusikisiki statt.

Der Prozess wegen des brutalen Mordes an 18 Personen im Dorf Ngobozana, Lusikisiki, Eastern Cape, im September 2024, wurde am Mthatha High Court fortgesetzt. Sechs Männer stehen wegen mehrfachen Mordes im Zusammenhang mit dem Vorfall vor Gericht. Rechtsanwalt Mawande Nokhwali, der den zweiten Angeklagten Aphiwe Ndende vertritt, befragte den Staatszeugen Lwando Abi, der zuvor selbst Angeklagter war, im Kreuzverhör. Nokhwali wies auf Unstimmigkeiten in Abis Aussagen hin. In seiner ersten Aussage beschrieb Abi die bei den Morden verwendeten Schusswaffen als in einer Tasche befindlich, in seiner Geständnis jedoch als an die Wand gelehnt. Zudem stellte Nokhwali fest, dass Abi der Polizei mitgeteilt hatte, nach dem Schusswechsel seine Frau angerufen zu haben, während er in einer anderen Aussage angab, dass seine Frau ihn angerufen habe. Auf die Frage des Anwalts hin beharrte Abi: „Ich bin sicher, dass ich meine Frau angerufen habe.“ Der Fall wurde bis nächsten Montag vertagt, um weitere Verhandlungen zu ermöglichen. Diese Entwicklung unterstreicht die intensive Prüfung der Zuverlässigkeit von Zeugen in diesem hochkarätigen Massenmordfall.

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