Anwältin wirft Polizei vor, Waffe im Limpopo-Ehefrau-Mordfall platziert zu haben

Am High Court in Polokwane hat die Verteidigungsanwältin eines Mannes, der beschuldigt wird, seine Frau ermordet zu haben, behauptet, die Polizei habe die bei ihm zu Hause gefundene Schusswaffe platziert, um ihn zu belasten. Fannie Seribishane steht wegen des Schusses im Oktober 2024 auf Krankenschwester Mumsy Seribishane vor dem Lebowakgomo-Krankenhaus vor Gericht. Die Anwältin fordert die Freisprechung ihres Mandanten.

Der Fall dreht sich um Fannie Seribishane, einen 58-jährigen Mann aus Lebowakgomo in Limpopo, der beschuldigt wird, am 9. Oktober 2024 seine Frau Mumsy Seribishane tödlich erschossen zu haben. Mumsy, eine Krankenschwester im Lebowakgomo-Krankenhaus, wurde demnach vor den Toren des Krankenhauses erschossen, als sie zu ihrer Schicht eintraf. Seribishane stand vor dem High Court in Polokwane wegen Mordes sowie unrechtmäßigen Besitzes von Schusswaffe und Munition vor Gericht. Die Anklage behauptet, die Tatwaffe sei in seiner Wohnung gefunden worden. Seine Verteidigerin Joyce Sehlapelo widersprach diesen Beweisen jedoch im Verfahren. Sehlapelo argumentierte, die Waffe sei von Polizisten platziert worden, um ihren Mandanten zu belasten. Im Gericht sagte sie: „Laut dem Beschuldigten wurde die Schusswaffe platziert, was ich geneigt bin zu glauben. Offensichtlich wissen sie, dass sie eine sehr schwere Straftat begangen haben, und jetzt müssen sie sicherstellen, dass die Polizei nicht in ihre Richtung schaut, sondern in die Richtung von jemand anderem.“ Die Einlassungen der Anwältin heben potenzielle Probleme bei der polizeilichen Ermittlung hervor, obwohl in den verfügbaren Berichten keine weiteren Details zu Beweisen oder Zeugenaussagen vorgelegt wurden. Das Team von Seribishane drängt auf vollständige Freisprechung basierend auf diesen Vorwürfen. Der Prozess setzt sich am High Court fort und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Verfahrensintegrität im Strafjustizsystem von Limpopo fort.

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