Ein neues Video ist aufgetaucht, das zeigt, wie die stellvertretende Bürgermeisterin der Bitou Municipality, Nokuzola Kolwapi, nach dem mutmaßlichen Abfeuern von Schüssen in die Luft während der Initiations-Heimkehr ihres Sohnes in KwaNokuthula eine Waffe an ihren Bodyguard übergibt. Kolwapi behauptet, es habe sich um eine Spielzeugwaffe gehandelt, doch zwei Bürger haben Anzeige gegen sie wegen öffentlichen Abfeuerns von Schusswaffen erstattet. Die Municipality untersucht den Vorfall.
Der Vorfall ereignete sich am Wochenende in KwaNokuthula nahe Plettenberg Bay während einer Feier zur Heimkehr des Sohnes der Councillor Nokuzola Kolwapi nach seiner Initiationszeremonie. Ein erstes Video zeigte Kolwapi, wie sie scheinbar eine Waffe in die Luft abfeuerte, was öffentliche Aufmerksamkeit und Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Abfeuerns von Schusswaffen in öffentlichen Räumen erregte.
Kolwapi reagierte mit einer Stellungnahme, in der sie das Vorhandensein einer echten Schusswaffe abstritt und betonte, es habe sich um eine Spielzeugwaffe gehandelt, die bei den Festlichkeiten verwendet wurde. Allerdings zeigt ein neu aufgetauchtes Video, das von Augenzeugen online geteilt wurde, wie sie die Waffe direkt an einen Polizeibeamten übergibt, der als ihr Beschützer und Fahrer dient. Der Sprecher der Bitou Municipality, Andile Namntu, bestätigte die offizielle Rolle des Mannes und verlieh dem Video Glaubwürdigkeit.
Der Vorfall hat Empörung ausgelöst, woraufhin zwei Bürger formelle Anzeigen gegen Kolwapi erstatteten wegen des Zeigens einer Schusswaffe in der Öffentlichkeit und des Abfeuerns innerhalb eines Munizipalgebiets. Diese Vorwürfe beleuchten anhaltende Debatten über Waffengesetze und öffentliche Sicherheit in südafrikanischen Gemeinschaften.
Die Bitou Municipality hat mitgeteilt, dass das neue Video in ihre laufende detaillierte Untersuchung einfließen wird. Solange die Ermittlungen andauern, bleiben Fragen zur Richtigkeit von Kolwapis Behauptung bezüglich der Spielzeugwaffe und zu den breiteren Auswirkungen auf die lokale Verwaltung und die Durchsetzung von Waffengesetzen offen.