Die CPI und die CPI(M) haben am Donnerstag in Visakhapatnam gegen geplante Rechenzentrumsprojekte protestiert und dabei auf Risiken für Wasserversorgung, Stromnetz und die öffentliche Gesundheit hingewiesen.
Die CPI hielt einen Protest am Pedagadili Junction in Arilova ab. Zwei Parteiführer ließen sich die Köpfe rasieren, während Aktivisten eine Menschenkette bildeten. Sie forderten die Landesregierung auf, die Genehmigungen und Grundstückszuteilungen für die Projekte zu stornieren. J.V. Satyanarayana Murthy, Mitglied des CPI-Landessekretariats, erklärte, dass allein das Rechenzentrum in Mudasarlova 512 MW Strom benötigen würde. Er fügte hinzu, dass die in Tarluvada und Rambilli geplanten Projekte die Wasser- und Stromversorgung belasten sowie Hitze, Lärm und Umweltverschmutzung in der Nähe von Wohngebieten verursachen würden. Die CPI(M) organisierte eine Motorradrallye und eine öffentliche Versammlung am TIC Point in Arilova. Ihre Vertreter K. Lokanadham und M. Jaggu Naidu äußerten, dass die Standorte in der Nähe des Mudasarlova-Reservoirs dem lokalen Ökosystem und dem Trinkwasser schaden würden. Sie hinterfragten zudem die Grundstücksvergaben und bestritten die versprochenen Beschäftigungsgewinne, wobei sie forderten, die Projekte aus den Wohngebieten zu verlagern. Beide Parteien riefen zu einer breiteren öffentlichen Beteiligung an ihren Protesten auf und forderten die Regierung dazu auf, die Vorschläge zu überdenken.