Lewis Hamilton sicherte sich beim Großen Preis von Barcelona-Catalunya seinen ersten Sieg für Ferrari und beendete damit eine lange Durststrecke mit einer Drei-Stopp-Strategie, die von einem virtuellen Safety-Car profitierte. Der siebenfache Weltmeister liegt nun 41 Punkte hinter dem WM-Führenden Kimi Antonelli und hat einen Vorsprung von 40 Punkten auf seinen Teamkollegen Charles Leclerc.
Hamiltons Erfolg markierte seinen 106. Karrieresieg und war das Ergebnis einer starken Leistung des verbesserten Ferrari-Boliden. Leclerc schied nach einem Unfall im Qualifying und einem Ausfall der Servolenkung aus dem Rennen aus.
Die Reaktionen aus dem Team beleuchteten die interne Dynamik. Jacques Villeneuve argumentierte, dass Ferrari Hamilton für jeden Titelkampf im Jahr 2026 priorisieren sollte, da Leclercs Position kaum eine andere Wahl lasse. Juan Pablo Montoya beschrieb das Ergebnis als eine Gelegenheit für Leclerc, von Hamiltons Herangehensweise an die Meisterschaft zu lernen.
Mercedes-Teamchef Toto Wolff deutete mögliche zukünftige Teamorder an, nachdem Antonelli und George Russell Zeit durch teaminterne Duelle verloren hatten. Fred Vasseur wies Diskussionen über den Titelgewinn als verfrüht zurück und betonte, dass der Fokus weiterhin auf einer konsequenten Weiterentwicklung vor dem Großen Preis von Österreich liege.