Die amerikanische Tennisspielerin Madison Keys hat mit Bemerkungen über den Unabhängigkeitstag nach ihrem Wimbledon-Sieg am 4. Juli Kritik auf sich gezogen.
Madison Keys besiegte ihre Landsfrau Amanda Anisimova mit 3:6, 6:2, 6:3 in einem Comeback-Match auf dem Center Court in Wimbledon. Das Ergebnis markierte ihren ersten Auftritt auf dem wichtigsten Platz der Anlage und brachte sie in die vierte Runde, wo sie am Montag auf Linda Noskova treffen wird.
In ihrem Interview auf dem Platz wurde Keys nach ihren Plänen für den vierten Juli gefragt. Sie antwortete lachend: „Nein, ich habe keine Pläne. Niemanden interessiert der 4. Juli wirklich, offensichtlich, also wenn man nicht in den Staaten ist, ist es irgendwie nur ein weiterer Tag.“
Die Kommentare lösten in sozialen Netzwerken heftige negative Reaktionen bei Fans aus. Einige bezeichneten die Bemerkungen als undankbar oder abgehoben, wobei jemand schrieb, dass Keys die Vereinigten Staaten an diesem Nationalfeiertag nicht angemessen repräsentiert habe.
Keys hat sich zu dem Zeitpunkt der neuesten Berichte noch nicht öffentlich zu der Kritik geäußert.