Fischereiboot aus Massachusetts sinkt vor Cape Ann mit sieben Personen an Bord

Ein Fischkutter namens Lily Jean verschwand vor der Küste von Massachusetts mit sieben Personen an Bord, was eine Such- und Rettungsaktion der Küstenwache auslöste. Die Behörden fanden Trümmer und bargen eine leblose Person aus dem Wasser.

Am 30. Januar 2026 leitete die US-Küstenwache eine Such- und Rettungsmission ein, nachdem sie einen Alarm vom 72-Fuß-Fischkutter Lily Jean erhalten hatte, der etwa 25 Meilen vor Cape Ann, Massachusetts, lag. Das Schiff mit einer Crew von sieben Personen soll in der Gegend gesunken sein. Der republikanische Staatssenator Bruce Tarr bestätigte den Reportern am Abend, dass sieben Personen an Bord waren. Zu den Maßnahmen der Küstenwache gehörten der Einsatz eines MH-60-Jayhawk-Hubschraubers, eines kleinen Bootsteams und des Kutters Thunder Bay. Vor dem Start der Operation konnte das Schiff nicht kontaktiert werden. Suchteams fanden ein Trümmerfeld in der Nähe des Alarmorts und ein leeres Rettungsboot. Eine Person wurde aus dem Wasser geborgen, war aber nicht ansprechbar. Die Operation blieb bis zum Abend im Such- und Rettungsmodus. Die Lily Jean und ihr Kapitän Gus Sanfilippo – ein kommerzieller Fischer in der fünften Generation aus Gloucester, Massachusetts – wurden in einer Folge 2012 der History-Channel-Sendung „Nor’Easter Men“ bekannt. Die Sendung zeigte die Crew, wie sie raue Wetterbedingungen auf dem Georges Bank überstand, bis zu 10 Tage auf See verbrachte und Schellfisch, Hummer und Flunder jagte.

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