Zwei Männer wurden im Wasser des Oxelösund-Archipels gefunden nach einer großen Rettungsaktion am Weihnachtsabend. Sie waren morgens mit einem Fischkutter ausgefahren und von Verwandten als vermisst gemeldet worden. Die Männer wurden von einem Krankenwagen versorgt, ihr Zustand ist jedoch unbekannt.
Am Weihnachtsmorgen gegen 9 Uhr verließen zwei Männer Oxelösund in einem kleinen Fischkutter, einer Trawler von etwa 12 Metern Länge. Verwandte wurden am Abend besorgt und alarmierten SOS Alarm um 20:45 Uhr. Das See- und Luftrettungszentrum der Schwedischen Schifffahrtsverwaltung startete sofort eine große Suchaktion in den Gewässern südlich von Oxelösund.
An der Suche beteiligten sich ein Hubschrauber und ein Lotsenboot der Schwedischen Schifffahrtsverwaltung, zwei Schiffe der Küstenwache sowie zwei Boote der Schwedischen Seenotrettungsgesellschaft in Trosa und Oxelösund. Taucher und Polizei nahmen ebenfalls teil. Um 22:45 Uhr wurden die Männer trotz guten Wetters und Sichtverhältnissen im Wasser gefunden.
„Der Alarm kam um 20:45 Uhr, besorgte Verwandte haben uns verständigt. Um 22:45 Uhr fanden wir die zwei vermissten Männer im Wasser“, sagt Johan Wahlström, Pressesprecher der Schwedischen Schifffahrtsverwaltung. Unklar ist, wie lange sie im kalten Wasser waren oder wie der Vorfall geschah. Die Männer wurden an Land gebracht und von einem Krankenwagen versorgt, ihr Verletzungsstatus ist unbekannt.
Die Rettungsaktion unterstrich die Effektivität des schwedischen Seenotrettungssystems, auch an Feiertagen.