Ein massiver Wasserrohrbruch im Stadtviertel Torres de Potrero im Bezirk Álvaro Obregón führte zu einer Sturzflut in den Straßen Heliotropos und Mercadela, wodurch Häuser und Fahrzeuge überflutet wurden. Mindestens 12 Häuser und zwei Autos waren betroffen; es wurden keine Verletzten gemeldet. Die Behörden haben das Leck zu 90 Prozent unter Kontrolle gebracht und Unterstützungsmaßnahmen eingeleitet.
Im Stadtviertel Torres de Potrero im Bezirk Álvaro Obregón in Mexiko-Stadt ergossen sich infolge eines massiven Wasserrohrbruchs tausende Liter Wasser wie ein Wasserfall über die Straßen Heliotropos und Mercadela. Anwohner berichteten, dass Wasser in ihre Häuser eindrang und dabei Habseligkeiten, Elektrogeräte, Möbel und Betten beschädigte. Videos in den sozialen Medien zeigten die Wucht des Wasserstroms in der Nähe der betroffenen Wohnhäuser.
Der Bürgermeister von Álvaro Obregón, Javier López Casarín, bestätigte, dass mindestens 12 Häuser und zwei Fahrzeuge betroffen sind. Der Katastrophenschutz des Bezirks wird die Gebäude auf strukturelle Schäden durch den Wasserdruck überprüfen. Sollten Mängel festgestellt werden, werden die Familien informiert und gegebenenfalls eine Notunterkunft eingerichtet oder eine vorübergehende Umsiedlung organisiert.
Bis 11:30 Uhr war das Leck nach offiziellen Angaben zu 90 Prozent unter Kontrolle. Mitarbeiter des Sekretariats für umfassendes Wassermanagement führten derweil eine technische Untersuchung durch, um die Ursachen zu ermitteln – möglicherweise eine Fehlfunktion einer nahegelegenen Pumpe. Soldaten unterstützen im Rahmen des Plans DN-III-E bei den Aufräumarbeiten und der Hilfe für die betroffenen Familien.
„Wir koordinieren uns weiterhin mit Myriam Urzúa, der Leiterin des Sekretariats für umfassendes Risikomanagement und Katastrophenschutz, und kümmern uns direkt um die betroffenen Familien“, schrieb Bürgermeister López Casarín. „Wir kommen bei den Aufräumarbeiten, der Unterstützung und der Wiederherstellung des Gebiets voran, wobei Sicherheit und Wohlergehen der Nachbarn Vorrang haben.“ Es wurden keine Verletzten gemeldet.