Maverick Citizen hat die dritte Staffel seines Podcasts über Ernährungsgerechtigkeit, What’s Eating Us, gestartet. Die Staffel untersucht das südafrikanische Ernährungssystem, von den Arbeitsbedingungen der Landarbeiter bis hin zur Ernährungsunsicherheit in Städten und politischen Lücken. Gastgeberin Zukiswa Pikoli berichtet von ihren Reisen durch das Westkap, das Ostkap und Johannesburg.
Maverick Citizen startete die dritte Staffel von What’s Eating Us am 31. März 2026. Die Episoden werden von Zukiswa Pikoli moderiert und produziert, mit Koproduktion durch Lillian Roberts und Schnitt durch Martin Nkanyiso Ngwenya, und in den Flame Studios am Constitution Hill in Johannesburg aufgenommen.
Pikoli reiste an das Westkap, um Landarbeiter zu interviewen, darunter die Saisonarbeiterin Charmaine King in Stellenbosch. King sprach über Pestizidbelastung, schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen, Ernährungsunsicherheit trotz der eigenen Lebensmittelproduktion sowie die Hoffnung auf bessere Löhne und Schutzmaßnahmen. Mit Unterstützung des Women on Farms Project besuchte das Team im Juli 2025 De Doorns und Stellenbosch und beleuchtete die winterliche Ernährungsunsicherheit, von der laut einer Studie von Stephen Devereux und Lauren Taverner-Smith 88 % der Landarbeiterinnen am Nordkap betroffen sind.
Am Ostkap besuchte Pikoli das Dorf Nqileni und Bulungula, wo sie mit der Subsistenzbäuerin Nothembile Malaile und dem Equality Collective sprach. Die NGO befasst sich mit frühkindlicher Entwicklung und politischen Lücken und stellt fest, dass 89,3 % der Schüler an öffentlichen Schulen am Ostkap vom National School Nutrition Programme abhängig sind, während Zentren für frühkindliche Entwicklung – sofern sie registriert sind – einen Zuschuss von 24 Rand pro Kind erhalten.
Wieder in Johannesburg untersuchte Pikoli die Ernährungsunsicherheit in Bertrams und einen alternativen Bio-Lebensmittelladen. Die Staffel behandelt zudem nationale Armutszahlen, wonach 40,8 Millionen Südafrikaner unter der oberen Armutsgrenze und 10,8 Millionen unter der Nahrungsmittelarmutsgrenze leben, sowie Diskussionen über politische Maßnahmen, die Regierung und Initiativen wie SAHarvest und The People's Pantry.