Bürgermeister Miguel Concha kündigte eine Intervention zur Beseitigung von Wandgemälden an, die mit gewalttätigen Gruppen in Verbindung stehen, betroffen sind die Avenida Grecia und das Colegio Mariano Egaña.
Der Gemeindechef erklärte, die Maßnahme ziele darauf ab, öffentliche Räume zurückzugewinnen, die von Barras Bravas auf einer der Hauptverkehrsadern der Gemeinde besetzt wurden. Die Aktion konzentriert sich auf die Entfernung von Graffiti und Wandmalereien entlang der Busspur der Avenida Grecia sowie an den Mauern des Colegio Mariano Egaña. Concha stellte klar, dass sich der Plan nicht gegen den Fußball richte, sondern gegen die territoriale Kontrolle und die Gewalt, die von diesen Gruppen ausgeübt wird. Er verwies auf Probleme wie die Besetzung von Bussen, Straßenblockaden und bewaffnete Auseinandersetzungen in Sektoren wie Lo Hermida und La Faena. Laut dem Bürgermeister ist dieser Eingriff der erste Schritt einer umfassenderen Strategie zur Aufwertung des städtischen Standards der Avenida Grecia. Er verglich den Streckenabschnitt zwischen Vespucio und Tobalaba mit Gebieten höherer Qualität in Ñuñoa und Peñalolén Alto.