Kylian Mbappé bestreitet die Behauptung von Paris Saint-Germain, die volle Summe von 60,9 Millionen Euro nach einem Urteil eines Arbeitsgerichts Ende 2025 gezahlt zu haben. Der Klub beharrt darauf, dass alle Beträge beglichen wurden, und weist auf Sozialversicherungsbeiträge hin. Dieser Streit resultiert aus Mbappés Wechsel zu Real Madrid im Jahr 2024.
Der Streit zwischen Kylian Mbappé und Paris Saint-Germain hält trotz eines Urteils des Arbeitsgerichts in Paris am 16. Dezember 2025 an. Das Gericht verpflichtete den Klub, seinem ehemaligen Spieler 60,9 Millionen Euro für ausstehende Löhne und Boni von 2017 bis 2024 zu zahlen. Mbappé, Kapitän der französischen Nationalmannschaft, erlangte vorläufige Vollstreckbarkeit, was zu einer ersten Zahlung von 55 Millionen Euro durch PSG führte, bevor ein Gerichtsvollzieher den Rest forderte. L’Équipe berichtet, dass der Klub nur 4 der verbleibenden 6 Millionen Euro beglichen hat und somit ein Defizit von 2 Millionen Euro besteht. Die Anwälte von Mbappé warten auf die volle Begleichung. PSG äußert Verwunderung: „Der gesamte Betrag, der Kylian Mbappé zusteht, wurde vom Klub gezahlt, der verblüfft ist, dass der Spieler und sein Umfeld nicht wissen, dass Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge auf ihre Gehälter zahlen“, hieß es in einer Stellungnahme des Klubs gegenüber Le Figaro. PSG hält sich für vollständig zahlungsbereit und deutet auf eine mögliche Verwechslung zwischen Brutto- und Nettosumme hin. Dieser Rechtsstreit folgt auf mehrere Sanktionen gegen PSG durch die LFP. Bei der Verhandlung am 17. November 2025 forderten beide Seiten zusammen über 700 Millionen Euro. Mbappé, Rekordtorschütze des Klubs aller Zeiten, verließ 2024 ablösefrei Real Madrid. Zudem muss der Klub das vollständige Urteil einen Monat lang auf seiner Website veröffentlichen, was er bald erfüllen plant, hofft jedoch, dass Mbappé davon Abstand nimmt.