Paris Saint-Germain hat sich mit einem 1:1-Unentschieden beim FC Bayern München für das Champions-League-Finale qualifiziert. Ousmane Dembélé traf früh, Harry Kane glich erst in der Nachspielzeit aus. PSG trifft am 30. Mai in Budapest auf Arsenal.
Der Titelverteidiger Paris Saint-Germain setzte sich im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Bayern München durch. Nach der 5:4-Niederlage im Hinspiel reichte den Münchnern das 1:1 in der Allianz Arena nicht, um das Gesamtergebnis zu drehen. Dembélé erzielte bereits in der dritten Minute das Führungstor für PSG.
Bayern kämpfte nach dem frühen Rückstand um die Wende, doch die Offensive blieb weitgehend wirkungslos. Manuel Neuer verhinderte mit mehreren Paraden eine höhere Niederlage. Harry Kanes Ausgleichstreffer in der 94. Minute kam zu spät.
Zwei umstrittene Handspiel-Entscheidungen des Schiedsrichters João Pinheiro sorgten für Aufregung. Max Eberl und Vincent Kompany kritisierten die Nichtvergabe eines Platzverweises gegen Nuno Mendes. Die Bayern verpassen damit den Einzug ins Finale und den Traum vom Triple.
Als Trost bleibt den Münchnern das DFB-Pokalfinale am 23. Mai in Berlin gegen den VfB Stuttgart.