Die mexikanische Schauspielerin Linda Guitrón Porto, bekannt für ihre Rolle in „Mujer, casos de la vida real“ sowie diverse mexikanische Filme, ist am Donnerstag, den 30. April, im Alter von 94 Jahren gestorben. Die Nationale Interpretenvereinigung (ANDI) bestätigte den Tod in einer offiziellen Mitteilung. Ihre Karriere erstreckte sich vom Ende des Goldenen Zeitalters des mexikanischen Kinos bis in die 1970er und 1980er Jahre.
Linda Guitrón Porto baute ab Ende der 1950er Jahre eine Karriere im mexikanischen Kino auf. Sie trat in Produktionen des späten Goldenen Zeitalters auf, wie „Concurso de belleza“ (1958) und „Cada quien su vida“ (1960), in denen sie die Rolle der Lilia Hernández spielte. Zudem wirkte sie in „El proceso de las señoritas Vivanco“ (1961) und „Carnaval en mi barrio“ (1961) mit, teilweise ohne namentliche Erwähnung. Ihre Karriere festigte sich in den 1970er und 1980er Jahren mit Filmen wie „Macaria, mujer de Rufino“ (1975), „El caballo del diablo“ (1975) unter der Regie von Federico Curiel, „El jinete de la muerte“ (1981), „Las nenas del amor“ (1983) und „El sinaloense“ (1985). Diese Rollen umfassten soziale Dramen, Komödien und das sogenannte Fichera-Kino. Ihre letzten Auftritte hatte sie 1997 in einer Episode von „Mujer, casos de la vida real“, moderiert von Silvia Pinal. Die ANDI gab ihren Tod am 30. April bekannt. Ihr Gesamtwerk unterstreicht den beständigen Beitrag von Nebendarstellerinnen über verschiedene Epochen des mexikanischen Kinos hinweg.