Das mexikanische Mixed-Team im Wasserspringen bestehend aus Osmar Olvera, Aranza Vázquez, Randal Willars und Gabriela Agúndez errang die Silbermedaille im synchronen Teamfinale beim Wasserspringen-Weltcup 2026 in Montreal. Sie überboten das lokale kanadische Team, lagen jedoch hinter China zurück. Dieser Erfolg sichert ihnen den Startplatz im Super-Finale in Peking.
Der Weltcup im Wasserspringen 2026 startete seine erste Etappe in Montreal, Kanada, vom 26. Februar bis 1. März. Am 27. Februar trat das mexikanische Mixed-Team im synchronen Teamfinale an, das Sprungserien vom 3-Meter- und 10-Meter-Bereich umfasste. Osmar Olvera und Aranza Vázquez sprangen vom 3-Meter-Brett, während Gabriela Agúndez und Randal Willars vom 10-Meter-Turm antraten. Mit insgesamt 460.85 Punkten landete Mexiko auf dem zweiten Platz, hinter China mit 469.40 Punkten und vor Kanada mit 448.80 Punkten. Die chinesischen Teammitglieder waren Jiuyuan Zheng, Renjie Zhao, Jiaxi Cui und Jian Chen, während das kanadische Team Katelyn Hongo, Mate Cullen, Mia Valle und Natán Zsombor-Murray umfasste. Dieses Ergebnis qualifiziert das mexikanische Team für das Super-Finale in Peking, China, vom 1. bis 3. Mai. Derweil hat World Aquatics den mexikanischen Stopp in Jalisco, geplant vom 5. bis 8. März, wegen jüngster gewalttätiger Vorfälle nach dem Tod von Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als „El Mencho“, abgesagt. Die Entscheidung, getroffen gemeinsam mit Aquatics México, dem Mexikanischen Wasserspringen-Verband, Clavados de Altura und CODE Jalisco, stellt die Sicherheit der Teilnehmer in den Vordergrund, wie im offiziellen Kommuniqué heißt: „The safety of all participants in the event organized by World Aquatics is our top priority“. CONADE-Direktor Rommel Pacheco verhandelt mit World Aquatics, um das Event in Mexiko zu retten, es gibt jedoch noch keine offizielle Rückmeldung. Durch die Absage hängt die Qualifikation für das Super-Finale allein von den Montrealer Ergebnissen ab.