Modo hat für die Saison, die mit einem Halbfinal-Aus in der HockeyAllsvenskan endete, ein Defizit von 2,8 Millionen Kronen verbucht. CEO Johan Widebro beschrieb die ergriffenen Maßnahmen zur Ausgabenkontrolle, ohne dabei zu drastischen Kürzungen zu greifen.
Der Verein veröffentlichte seine Finanzergebnisse am Freitag. Widebro erklärte gegenüber der Zeitung Örnsköldsviks Allehanda, dass die Organisation auf vorsichtige Anpassungen statt auf radikale Einschnitte gesetzt habe.
„Wir haben nun mit dem Hobel und dem Mora-Messer gearbeitet; vor zehn Jahren wäre es noch die Axt gewesen“, so Widebro. Er fügte hinzu, dass derzeit kein Personalabbau geplant sei, künftige Maßnahmen jedoch von den Ticketeinnahmen abhängen würden.
Modo hatte nach dem Abstieg auf eine sofortige Rückkehr in die SHL gehofft, beendete die Saison jedoch mit einer Halbfinal-Niederlage gegen BIK Karlskoga. Das Team bleibt damit auch in der Saison 2026/27 in der HockeyAllsvenskan.
Widebro merkte an, dass die Herrenmannschaft bei den Spielerbudgets innerhalb der Liga weiterhin zu den Top drei gehöre, während das Frauenteam einen der fünf vorderen Plätze in der SDHL einnehme.