Corentin Moutet wurde vom Schiedsrichter bei den Stuttgart Open während seines Matches gegen Nick Kyrgios verwarnt, weil er seinen Schläger fallen ließ. Der Vorfall ereignete sich auf Rasen, wo der Franzose dreimal ausrutschte und das Spiel letztlich verlor. Es handelt sich um eine ähnliche Kontroverse auf dem Platz wie bereits bei Moutets Auftritt in Hamburg im letzten Monat.
Moutet ließ seinen Schläger während des zweiten Satzes fallen, was den Schiedsrichter dazu veranlasste, einen Punktabzug zu verhängen, der den Spielstand auf 4:2 zugunsten von Kyrgios verschob. Der Franzose verlor die Partie, da Kyrgios eine starke Leistung zeigte und keinen einzigen Breakball gegen sich zuließ. Kyrgios nahm Moutet in jedem Satz einmal den Aufschlag ab, erzielte 24 Winner bei 15 unerzwungenen Fehlern und feierte seinen ersten Sieg auf Rasen seit Wimbledon 2022. Der Australier bestritt erst sein zweites Match in dieser Saison. Die Verwarnung in Stuttgart erfolgte nur wenige Wochen, nachdem Moutet in Hamburg wegen unsportlichen Verhaltens eine Code-Violation erhalten hatte, weil er aus Frustration gegenüber Alejandro Davidovich Fokina seine Hose heruntergezogen hatte. Moutet ist für solche Vorfälle bekannt, zu denen auch das Zerbrechen eines Schlägers beim Paris Masters 2024 zählt.