Der französische Publisher Nacon hat sein Nacon-Connect-Event vom 4. März 2026 auf Mai verschoben und beruft sich auf finanzielle Belastungen durch das kürzliche Insolvenzverfahren. Spielveröffentlichungen, einschließlich GreedFall: The Dying World am 12. März, bleiben planmäßig.
Nach seiner Insolvenzantragstellung am 25. Februar im Zuge des Ausfalls der Rückzahlung eines Anleihendarlehens von Bigben Interactive (wie zuvor berichtet), kündigte Nacon am 2. März die Verschiebung seines digitalen Nacon-Connect-Showcases an. Das Event, vergleichbar mit einem Mini-E3 für Spielankündigungen, wird nun im Mai stattfinden, um den Fokus auf bevorstehende Releases und die Projektverfeinerung zu legen. nnIn einer Stellungnahme hieß es bei Nacon: „Angesichts einer schwierigen wirtschaftlichen Lage für das Unternehmen wählen wir, unsere Ressourcen auf bevorstehende Releases und die Entwicklung unserer aktuellen Spiele zu konzentrieren. Diese Phase wird es uns ermöglichen, unsere Projekte zu polieren und einen neuen Nacon Connect im Mai vorzubereiten, der die Arbeit unserer Studios optimal präsentiert.“ nnDas Unternehmen versicherte, dass Titel wie GreedFall: The Dying World, Dragonkin: The Banished und Cthulhu: The Cosmic Abyss unberührt bleiben. Zu den jüngsten Releases zählen RoboCop: Rogue City und Styx: Blades of Greed (19. Februar 2026), Terminator: Survivors befindet sich in Entwicklung. nnAuf Twitter postete Nacon: „Ja, es ist herausfordernd. Nein, das ist nicht das Ende. Wir haben uns entschieden, Nacon Connect zu verschieben, um noch härter an den Starts der kommenden Spiele zu arbeiten und die neuen Spiele vorzustellen, sobald unsere Situation stabilisiert ist. Wir sind zuversichtlich, dass wir das schaffen.“ nnDas Insolvenzverfahren strebt gerichtliche Genehmigung für eine Schuldenrestrukturierung an, um die Kontinuität zu gewährleisten, ohne weitere Projekteinschränkungen über die Verschiebung hinaus detailliert.