Nairobi-Matatu-SACCOs drohen mit Streik wegen EPRA-Verbot an Tankstellen

Dreizehn Matatu-SACCOs in Nairobi haben das High Court angerufen, um ein Verbot der Energy and Petroleum Regulatory Authority (EPRA) anzufechten, das die Nutzung von Tankstellen für das Auf- und Aussteigen von Passagieren im Stadtzentrum verbietet. Die Betreiber warnen vor einer potenziellen Transportkrise und wirtschaftlichen Folgen, falls die Anweisung durchgesetzt wird. Sie argumentieren, dass der Schritt strafend und unpraktikabel für Nutzer des öffentlichen Verkehrs ist.

Eine Transportkrise braut sich in Nairobi zusammen, da 13 Matatu-Unternehmen mit einem Streik drohen inmitten eines Streits mit der Nairobi County Government und der Energy and Petroleum Regulatory Authority (EPRA). Am Montag, den 17. November 2025, reichten die SACCOs eine dringende Petition beim High Court ein, in der sie Anordnungen verlangen, um die Durchsetzung des EPRA-Verbots für das Auf- und Aussteigen von Passagieren an Tankstellen im Nairobi CBD zu stoppen.

Die Betreiber beschrieben die Anweisung als bösartig und behaupteten, sie würde ihre Operationen lahmlegen und den öffentlichen Verkehr in der gesamten Stadt stören. Sie hoben die potenziellen negativen wirtschaftlichen Auswirkungen für abhängige Beschäftigte in der Branche hervor. Außerhalb des Gerichts äußerte ein Direktor einer der SACCOs Frustration und sagte: „Die EPRA hat uns in Zusammenarbeit mit der Nairobi County Government geschrieben, um uns von den Tankstellen zu vertreiben. Wir haben so viel für die Nation als Ganzes beigetragen, daher ist dieses Verbot strafend, da nicht nur Matatus an Tankstellen operieren.“

Er forderte weiter: „Wir fordern die County Government auf, uns den Weg zu zeigen, denn so können wir nicht weitermachen. Wir transportieren viele Menschen, einschließlich Kranker und Schwacher. Wie sollen sie den ganzen Weg zu einem Busbahnhof laufen?“ Die SACCOs argumentierten, dass es keine Aufzeichnungen über öffentliche Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang mit PSV-Operationen an Nairobi-Tankstellen gebe, und fragten, warum Matatus isoliert werden, wenn die Praxis landesweit üblich ist.

Vertreten durch die Anwälte Danstan Omari und Stanley Kinyanjui, drängten die Petitionäre das Gericht, die Angelegenheit zu priorisieren und Konservierungsanordnungen unverzüglich zu erlassen, und warnten, dass Verzögerungen die Petition wirkungslos machen könnten. Der Konflikt resultiert aus dem Druck der Nairobi County Government, Operationen in den Greenpark-Terminal zu verlegen, der an den Haile Selassie–Uhuru Highway-Kreisel grenzt. Zur Entlastung des CBD mit neuer Infrastruktur wie einer Unterführung konzipiert, bleibt der Terminal umstritten aufgrund seiner Entfernung vom Stadtzentrum und nährt anhaltende Streitigkeiten zwischen Behörden und Matatu-Besitzern.

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