Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa erklärte vor Aktionären, dass sich das Unternehmen des Problems des Wiederverkaufs von Pokémon-Karten zu überhöhten Preisen bewusst sei und plane, dagegen vorzugehen.
Während einer kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung antwortete Furukawa auf die Frage eines Aktionärs zum massenhaften Aufkauf und Wiederverkauf von Pokémon-Karten. Er teilte mit, dass Nintendo die Zusammenarbeit mit Marktplatz-Plattformen intensivieren und den Verkauf auf Bestellung ausweiten werde. Furukawa merkte an, dass für manche Online-Verlosungen in Japan bereits ein behördlicher Identitätsnachweis erforderlich sei. Er fügte hinzu, dass Nintendo sich bei Bedarf mit The Pokémon Company über Möglichkeiten austausche, die Produkte direkt an die Verbraucher zu liefern. „Wir gehen davon aus, dass The Pokémon Company auch weiterhin Maßnahmen ergreifen wird, um auf dieses Problem zu reagieren“, so Furukawa.