Masaaki Hoshino, der Direktor von Pokémon Champions, nahm in einem Interview mit Eurogamer Deutschland Stellung zur Fan-Kritik an der Grafik und Performance des Spiels. Der erfahrene Pokémon-Entwickler zeigte sich als Fan verständnisvoll gegenüber dem Feedback und verteidigte die Arbeit seines Teams. Dabei verglich er den Kampfsimulator mit seiner früheren Arbeit an Pokkén Tournament.
Pokémon Champions, ein Free-to-Play-Kampfsimulator, erschien Anfang des Monats für die Nintendo Switch, eine mobile Version ist geplant. Fans kritisierten das kleine Aufgebot an Charakteren, zahlreiche Bugs, fehlende Pokémon aus den Trailern sowie technische Mängel, darunter begrenzte Grafik und Performance-Probleme. Berichten von Eurogamer Deutschland und anderen Medien zufolge behält das Spiel selbst auf der Nintendo Switch 2 eine Bildrate von 30 FPS bei und bietet eine Grafik, die der ursprünglichen Switch-Version ähnelt. The Pokémon Company beabsichtigt, Champions als offizielle Plattform für den kompetitiven Bereich zu etablieren, wobei regelmäßige Updates neue Pokémon, Items und Regelwerke einführen sollen. Der technische Direktor von The Pokémon Company, Masaaki Hoshino, der bereits an Pokémon Gelb mitwirkte sowie Pokkén Tournament und Pokémon Unite produzierte, äußerte sich zu der negativen Resonanz. > Ja, als Pokémon-Fan verstehe ich natürlich die verschiedenen Diskussionen, die derzeit innerhalb der Fan-Community stattfinden. Ich kann das alles absolut nachvollziehen. Was die Grafik und das Gameplay betrifft, so haben wir in beiden Bereichen wirklich unser Bestes gegeben. Hoshino merkte an, dass alle Pokémon nun über eigene Schatten und verbesserte Kampfeffekte verfügen. > Ich habe Erfahrung aus der Arbeit an Pokkén Tournament, und eines meiner Ziele für dieses Spiel war es tatsächlich, das Pokémon-Spiel mit der damals besten Grafik zu entwickeln. Und ich denke, das ist uns damals gut gelungen. Aber es waren immer nur zwei Pokémon gleichzeitig auf dem Bildschirm zu sehen. Bei Pokémon Champions haben wir mehr Einschränkungen. Hoshino erklärte, dass die zusätzlichen Herausforderungen daher rühren, dass im Gegensatz zu den zwei Pokémon in Pokkén Tournament nun vier Pokémon gleichzeitig in Doppelkämpfen dargestellt werden müssen.