Ransomware-Gruppe droht Nintendo mit Veröffentlichung von Mitarbeiterdaten

Eine Gruppe namens ShadowByt3$ hat von Nintendo ein Lösegeld in Höhe von 2 Millionen US-Dollar gefordert und mit der Veröffentlichung von Mitarbeiterdaten gedroht, die sie von einem Drittanbieter erbeutet hat.

Die selbsternannte Erpressergruppe veröffentlichte ihre erste Drohung am 12. Juni und behauptete, im Besitz von 859 Megabyte an Daten von TinyPulse zu sein, einer Plattform für Mitarbeiter-Feedback, die von Nintendo of America genutzt wird. Die Daten sollen Namen, E-Mail-Adressen, Kontoauszüge und interne Nachrichten enthalten.

Die Gruppe gab Nintendo 48 Stunden Zeit für die Zahlung und verlängerte die Frist später um einen Tag. Nachdem Nintendo die Zahlung ablehnte, richtete ShadowByt3$ die Forderung am 14. Juni an TinyPulse und setzte eine neue Frist bis zum 16. Juni.

Nintendo of America erklärte, dass man sich des Vorfalls im Zusammenhang mit TinyPulse bewusst sei. Das Unternehmen bestätigte, dass seine eigenen Systeme nicht kompromittiert wurden und dass auf keine Kunden- oder Finanzdaten zugegriffen wurde.

Im Internet geteilte Screenshots zeigen Berichten zufolge Bedenken von Mitarbeitern aus dem Dezember 2025 bezüglich der Einführung des KI-Tools Copilot von Microsoft bei Nintendo of America.

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