Der japanische Entwickler DeNA erhält staatliche Subventionen in Höhe von 1,5 Milliarden Yen zur Unterstützung der Entwicklung von Pokémon TCG Pocket und anderen mobilen Titeln. Die Finanzierung erfolgt über das IP360-Programm des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie.
Die Subventionen sollen dabei helfen, neues geistiges Eigentum im Inland zu schaffen und die globale Content-Industrie Japans zu stärken. DeNA ist kein Tochterunternehmen der The Pokémon Company, obwohl Letztere einen Anteil von 33,4 Prozent an einer verbundenen DeNA-Einheit hält, die 2024 in Pokémon Card D Studio umbenannt wurde.
Nutzer sozialer Medien in Japan haben diesen Schritt kritisiert. Sie weisen darauf hin, dass die öffentlichen Budgets für Museen und Galerien gekürzt werden, während ein profitables Privatunternehmen Unterstützung erhält.
Einige Entwickler aus der Branche merken an, dass kleinere Studios oft Schwierigkeiten haben, große Fördersummen zu erhalten, da das Risiko besteht, Verpflichtungen nicht erfüllen zu können, falls Projekte auf Probleme stoßen. Die Ankündigung hat die Diskussion darüber neu entfacht, wie solche Programme Ressourcen vergeben sollten.