Die Nybro Vikings stehen offenbar vor einem Kontrolljahr, nachdem sie die Kapitalanforderungen des schwedischen Eishockeyverbands für eine Profilizenz nicht erfüllt haben. Der Verein muss nun einen glaubwürdigen finanziellen Sanierungsplan vorlegen, andernfalls droht der Zwangsabstieg.
Die Finanzen des Vereins werden derzeit vom Lizenzierungsausschuss des Verbands geprüft. Funktionäre gehen davon aus, dass Nybro die Regelvorgabe unterschreitet, wonach das Eigenkapital mindestens fünf Prozent des Gesamtumsatzes betragen muss. Magnus Karlström, der Vorsitzende des Ausschusses, erklärte gegenüber Barometern-OT, dass jeder Sanierungsplan genau darlegen müsse, wie die Einnahmen gesteigert werden sollen, und zudem realistisch sein müsse. Ein Kontrolljahr ist nur einmal innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren zulässig. Sollte Nybro das Ziel nach dem Kontrolljahr in der kommenden Saison erneut verfehlen, würde dem Verein der automatische Abstieg aus der HockeyAllsvenskan drohen. Zuvor waren bereits Vereine wie Karlskrona HK, IK Pantern und Kristianstads IK nach denselben Regeln abgestiegen. Der Lizenzierungsprozess soll Insolvenzen während der laufenden Saison verhindern, die den Spielplan und die finanziellen Vereinbarungen der Liga gefährden würden.