Visby/Roma hat sich einen Platz in der Hockeyallsvenskan gesichert, was bei gegnerischen Mannschaften Bedenken hinsichtlich der Logistik und der Kosten für Reisen nach Gotland geweckt hat. Kalmars Sportdirektor Daniel Stolt bezeichnete die Situation als Albtraum. Auch die Nybro Vikings rechnen mit erheblichen finanziellen Belastungen.
Der Aufstieg von Visby/Roma in die Hockeyallsvenskan spaltet die Meinungen unter den Konkurrenten. Während es für den Klub aus Gotland ein Triumph ist, stellt es für andere aufgrund der abgelegenen Lage der Insel eine logistische Herausforderung dar, da Fähren anstelle von einfachen Busfahrten erforderlich sind. Stolt erklärte gegenüber Barometern, dass die Koordination von Reisen, Hotels und Fähren die Teams im schlimmsten Fall dazu zwingen könnte, bereits zwei Tage früher anzureisen. Er verglich die Situation ungünstig mit Auswärtsspielen gegen Modo in Örnsköldsvik, für die Busse ausreichen, oder gegen Björklöven, wo die Kosten trotz der Entfernung überschaubar bleiben. Da die Mittel für Flugreisen fehlen, schätzt Kalmar die Kosten für jede Reise auf etwa 100.000 Kronen, was vor allem auf Fähren und Verpflegung zurückzuführen ist. Die Nybro Vikings teilen diese Sorgen. Klubdirektor Anders Westring erwartet Ausgaben im sechsstelligen Bereich pro Besuch, was die Kosten eines Aufstiegs von Hudiksvall bei weitem übersteigen würde. Diese Reaktionen verdeutlichen die besonderen Belastungen, die mit der Aufnahme eines Inselteams in die Liga verbunden sind, auch wenn der Erfolg von Visby/Roma unbestritten bleibt.