Der schwedische Diskriminierungsbeauftragte hat entschieden, dass ein Lehrer einen Schüler während einer Unterrichtsstunde zum Thema Faschismus diskriminiert hat. Der Lehrer nutzte Schüler als Beispiele für A-, B- und C-Menschen.
Die Klasse wurde aufgefordert, zwei Schüler mit ausländischem Hintergrund sowie den Lehrer selbst nach Ideologien wie Faschismus, Sozialdarwinismus und Eugenik zu kategorisieren. „Die Situation war für den Schüler sehr beleidigend, was der Lehrer hätte erkennen müssen“, sagte DO Lars Arrhenius in einer Pressemitteilung. Der Lehrer hat sich inzwischen für den Unterrichtsentwurf entschuldigt, der in mehreren Klassen verwendet wurde. Der Beauftragte fordert von der Gemeinde Hässleholm eine Entschädigung in Höhe von 70.000 Kronen wegen ethnischer Diskriminierung.