Laura Rebeca Ribeiro dos Santos, 1 Jahr und 4 Monate alt, starb am Donnerstagnachmittag (11. Dezember) in Ceilândia, Bundesdistrikt, nachdem sie sich mit dem Gurt eines Babytrage bei einer Betreuerin erdrosselt hatte. Es war das erste Mal, dass das Kind von der Professionellen betreut wurde, die den Notdienst Samu rief, als sie den Vorfall bemerkte. Die Familie wirft Fahrlässigkeit vor, und der Fall wird polizeilich untersucht.
Die Tragödie ereignete sich in QNO 6, Block P, Setor O, in Ceilândia, gegen Mittag am Donnerstag (11. Dezember). Laura Rebeca Ribeiro dos Santos, 1 Jahr und 4 Monate alt, wurde zum ersten Mal von einer privaten Betreuerin versorgt. Die Familie ließ das Baby normalerweise bei Verwandten, wenn die Mutter Verpflichtungen hatte, wählte aber diesen Ort aufgrund guter Empfehlungen.
Laut Berichten ließ die Betreuerin Laura im Babytrage schlafend zurück. Nach etwa zwei Stunden, als sie nachsah, warum das Kind nicht aufgewacht war, fand sie es von dem Gurt eingeklemmt, bereits leblos. Die Professionelle rief sofort den mobilen Notarztwagen (Samu) an, doch die Rettungskräfte versuchten über eine Stunde lang vergeblich, das Kind zu reanimieren. Eine Nachbarin, Vanda Araújo, Freundin der Betreuerin, war Zeugin der Szene: „Ich sah eine Menge Fahrzeuge und rannte barfuß hin, dachte, es geht um sie. [...] Da kam Blut aus Nase und Mund.“
Die Betreuerin, die seit etwa drei Jahren privat arbeitet und keine Vorfälle hatte, ist am Boden zerstört. „Sie weint nur und sagt ständig, ihr Leben sei vorbei. Ihr Mann ist auch total niedergeschlagen“, berichtete Vanda. In einem Instagram-Post warf die Tante des Opfers Fahrlässigkeit vor: „Es war der erste Tag, und schon passierte diese Fatalität. [...] Laut der Frau aus dem Kindergarten, die sich um die Kinder kümmert, ließ sie Laura schlafend und nach zwei Stunden schaute sie nach Laurinha, weil es komisch war, dass sie nicht aufgewacht war, und als sie sie sah, war sie tot. Totale Fahrlässigkeit.“
Der Tod wurde vor Ort von den Sanitätern festgestellt. Die Militärpolizei sicherte den Ort bis zum Eintreffen der Zivilpolizei des Bundesdistrikts (PCDF), und der Fall wird von der 24. Polizeiwache (DP) untersucht. Es gibt keine Hinweise auf ein vorsätzliches Verbrechen, aber die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Aufsicht der Betreuerin.