Paramount Skydance-CEO setzt nach Fusion mit Warner Bros. auf 30 Filme pro Jahr

David Ellison, Vorstandsvorsitzender und CEO von Paramount Skydance, hat die Pläne bekräftigt, nach der Fusion mit Warner Bros. Discovery jährlich 30 Filme in die Kinos zu bringen. Das Unternehmen rechnet trotz einer fast verdoppelten Anzahl an Filmen für 2026 mit deutlich niedrigeren Kinoeinnahmen. Ellison bezeichnete die bevorstehende Übernahme als „starken Beschleuniger“ für die Strategie des Unternehmens.

Paramount Skydance hat sein Kinofilm-Portfolio von acht Titeln im Jahr 2025 auf 15 im Jahr 2026 erweitert und zieht damit mit den 15 Filmen von Warner Bros. Discovery für dieses Jahr gleich, wie Ellison während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2026 mitteilte. Er erklärte: „Die beiden Unternehmen produzieren aktuell 30 Filme, was meiner Meinung nach wichtig zu erwähnen ist“, und fügte hinzu, dass diese Zahl „steigt“. Das Unternehmen hält „fest an seinem Ziel“ von 30 jährlichen Kinostarts nach Abschluss der Fusion fest. Ellison merkte an, dass der Abschluss der Transaktion bis September 2026 geplant sei, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen, wobei mehrere Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten potenzielle Herausforderungen prüfen. Einige Generalstaatsanwälte erwägen, das Geschäft gerichtlich zu blockieren. Zur Finanzierung der 111-Milliarden-Dollar-Übernahme, die Ende Februar gesichert wurde, nachdem Netflix sein Angebot nicht erhöht hatte, erhielt Paramount Skydance 24 Milliarden Dollar von Staatsfonds aus Saudi-Arabien, Katar und Abu Dhabi. Das kombinierte Unternehmen wird sich zu 49,5 Prozent im Besitz ausländischer Investoren befinden, darunter 38,5 Prozent durch die drei Fonds aus dem Nahen Osten, wie aus einer Einreichung bei der FCC hervorgeht. Das neue Unternehmen wird mehr als 200 Millionen Abonnenten in über 200 Ländern bedienen. Trotz des erweiterten Portfolios erwartet Paramount für 2026 „deutlich niedrigere Kinoeinnahmen im Vergleich zum Vorjahr“, was auf ein geringeres durchschnittliches Einspielergebnis pro Film und den schwierigen Vergleich mit dem 2025er-Film „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ zurückzuführen ist, der weltweit fast 600 Millionen Dollar einspielte. Die Rentabilität des Studio-Segments soll dennoch steigen, unterstützt durch Lizenzeinnahmen von Paramount Television Studios und CBS Studios. Der Umsatz der Studios im ersten Quartal stieg um 11 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar, begünstigt durch „Scream 7“, der mit 122 Millionen Dollar im Inland und fast 208 Millionen Dollar weltweit das beste Ergebnis der Filmreihe erzielte. Zu den kommenden Veröffentlichungen zählen „Billie Eilish — Hit Me Hard and Soft: The Tour“ am 8. Mai, „Passenger“ über das Memorial Day-Wochenende, „Scary Movie“ zwei Wochen später und „Jackass: Best and Last“ am 26. Juni.

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