Der Betreiber der Accor Arena und der Adidas Arena in Paris hat eine spontane Bewerbung für die Ausrichtung des Eishockeyturniers der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2030 eingereicht.
Das Angebot markiert einen Strategiewechsel des Organisationskomitees der Spiele. Der ursprüngliche Plan sah vor, alle Eissportwettbewerbe in Nizza zu konzentrieren, stieß jedoch auf Widerstand des neuen Bürgermeisters Éric Ciotti, der eine temporäre Eisfläche in der Allianz Riviera ablehnte. Die Paris Entertainment Company schlägt vor, 35 Spiele in der Accor Arena und 25 in der Adidas Arena auszutragen, nach dem Modell von Mailand-Cortina 2026. Geschäftsführerin Marie Barsacq bezifferte die Kosten auf etwas mehr als 4 Millionen Euro pro Veranstaltungsort. Das Organisationskomitee muss die Pläne für die Spielstätten bis Ende Juni finalisieren. Die Option Paris erweitert die Auswahlmöglichkeiten über die Alpen hinaus und greift auf die Erfahrungen der Spiele 2024 zurück.