Die nationale Umfrage zum Vertrauen in die öffentliche Verwaltung des Inegi zeigt, dass politische Parteien bei den Mexikanern das geringste Vertrauen genießen; nur 33,7 Prozent gaben ein hohes oder mittleres Vertrauensniveau an. Die einzelstaatlichen und föderalen Kongresse folgen mit niedrigen Werten von 38,8 bzw. 41 Prozent. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines ausgeprägten Misstrauens gegenüber Korruption und Themen wie der Sicherheitslage.
Das Nationale Institut für Statistik und Geografie (Inegi) hat Daten seiner nationalen Umfrage zum Vertrauen in die öffentliche Verwaltung (Encoap) veröffentlicht, die das geringe Vertrauen in politische Institutionen unterstreichen. Politische Parteien verzeichnen nur 33,7 Prozent hohes oder mittleres Vertrauen, während die einzelstaatlichen Kongresse 38,8 Prozent und der Kongress der Union 41 Prozent erreichen.
Im Sicherheitsbereich genießen die kommunale und die staatliche Polizei ein Vertrauen von 45,5 bzw. 46,9 Prozent. Im Gegensatz dazu liegt die Nationalgarde bei 61 Prozent und die Streitkräfte bei 75,9 Prozent. Was die öffentliche Verwaltung betrifft, so genießt die Bundesregierung 53 Prozent Vertrauen, was höher ist als die 47,7 Prozent für die Regierungen der Bundesstaaten und die 47 Prozent für die Kommunalverwaltungen.
Die Umfrage zeigt zudem ein hohes Korruptionswahrnehmungsniveau: 84,9 Prozent halten es für wahrscheinlich, dass Beamte Geld annehmen, um Verfahren zu beschleunigen, und 82,4 Prozent glauben an den Austausch politischer Gefälligkeiten. Zudem sind 59,2 Prozent der Meinung, dass die Regierung dem Druck der Wirtschaft nachgibt.
Zu den Hauptproblemen zählen 75,4 Prozent Kriminalität und Gewalt, gefolgt von steigenden Preisen mit 65,4 Prozent und Korruption mit 46,8 Prozent.